Blumenfreunde wählen Offenburgs schönste Rose

Sie ist blutrot, umrankt einen Torbogen im Offenburger Rosengarten und heißt “Amadeus”: Bei der Wahl zur schönsten Rose haben 1185 Menschen ihre Stimme abgegeben – weit mehr als erwartet.

Der Rosengarten an der Grabenallee zählt zu den ältesten Grünanlagen der Stadt und war vernachlässigt, als ihn die drei Offenburger Gärtnermeister Thomas Bauknecht, Hans-Martin Einstein und Jochen Schweiger Ende 2013 mit Hilfe Gleichgesinnter zum ehrenamtlichen Bürgerprojekt machten und aus dem Dornröschenschlaf weckten. Seither ist er buchstäblich aufgeblüht und eine Attraktion der Stadt. Erstmals wurde jetzt unter den 107 gepflanzten Sorten die schönste Rose gewählt: “Amadeus” liegt knapp vor “Schloss Ippenburg” und “Jasmina”.

„Amadeus“ heißt die blutrote Kletterrose, die einen Torbogen im Rosengarten umrankt. Dort konnten sich die Gewinner des Rosen-Wettbewerbs (links Franz Müller in Vertretung von Rosa Ungefug, rechts Hanjo Schild, nicht auf dem Bild Gitta Haury) freuen. Bei der Übergabe die Gärtner Hans-Martin Einstein (2. v. l.) und Thomas Bauknecht (M.) mit Anita Rost und Gisela Rubi (2. v. r.) von der Bürgergemeinschaft Stadtmitte.

Eigentlich sollte die Wahl der schönsten Rose mit einem Rosengartenfest gefeiert werden. Die Bürgergemeinschaft Stadtmitte hätte Getränke und Hefezopf beigesteuert. Doch Corona machte auch dieser Idee einen Strich durch die Rechnung – vorläufig. Das Fest wird nachgeholt, wie …

Autor: Helmut Seller
Quelle Badische Zeitung: www.badische-zeitung.de

Artikel im OFFENBLATT
Artikel im Stadtanzeiger
Artikel im Offenburger Tageblatt

Offenburgs schönste Rose heißt Amadeus

Vier Wochen hatten die Besucher des Offenburger Rosengarten Zeit, ihre Stimme abzugeben. Nun stehen die Sieger des Wettbewerbs “Offenburgs schönste Rose” fest: Amadeus, eine blutrote Kletterrose, erhielt 85 Stimmen. Nur knapp dahinter mit 83 Stimmen liegt Schloss Ippenburg, eine salmfarben gefüllte Rose. Den dritten Platz erreichte Jasmina, eine violett-rosafarben gefüllte Kletterrose. “Es wurden 1.185 Stimmzettel abgegeben”, berichtet Thomas Bauknecht von den Freundinnen und Freunden des Offenburger Rosengartens, die gemeinsam mit der Bürgergemeinschaft Stadtmitte zu dem Wettbewerb aufgerufen hatten. 80 Prozent der Teilnehmer kamen aus Offenburg, der weitest Angereiste aus der Rosenstadt Ütersen. Viel Lob fand sich auf den Karten. “Eine erteilte uns den Ritterschlag als sie schrieb, der Rosengarten sei schöner als der in Baden-Baden Beutig”, freut sich Bauknecht.

Amadeus lautet der Name der im Wettbewerb “Offenburgs schönste Rose” gekürten Siegerin

Auch die Teilnehmer konnten gewinnen: Hanns Schild, Rosa Ungefug und Gitta Haury – alle aus Offenburg – erhielten eine Geschenkkiste gefüllt mit Rosenprodukten.

Autor: Christina Großheim
Quelle Stadtanzeiger Ortenau: www.stadtanzeiger-ortenau.de

Artikel im OFFENBLATT
Artikel der Badische Zeitung
Artikel im Offenburger Tageblatt

Amadeus auf Platz eins

Die schönste Rose im Offenburger Rosengarten ist gekürt. 1185 Stimmzettel wurden von Offenburgern, aber auch von Menschen aus München, Köln und sogar der Schweiz und Holland ausgefüllt.

Offenburg. In leichtem Rosa, kräftigem Rot und Lila sowie in Gelb und Weiß strahlen die Blüten im Rosengarten und bringen so manchen Besucher zum Staunen. Einige der Rosen sind mittlerweile verwelkt, andere blühen dafür umso kräftiger. Von Ende April bis Montag, 15. Juni, haben die Bürger abgestimmt und die schönste Rose im Garten an der Offenburger Grabenallee gewählt. Am Dienstag wurde der knappe Sieger mit 85 Stimmen verkündet: Die „Amadeus“-Rosen an einem der Torbogen. „Sie leuchten blutrot und haben den leichten Duft einer zarten Wildrose“, erklärte Gärtnermeister Thomas Bauknecht.

Die Amadeus-Rosen an einem der Torbogen wurden zu den schönsten Rosen im Garten gekürt. Bei der Bekanntgabe dabei waren (von links): Franz Müller (Stellvertretend für die Gewinnerin der Verlosung Rosa Ungefug), Gärtnermeister Hans-Martin Einstein (Rosenfreunde Offenburg), Anita Rost (Bürgergemeinschaft Stadtmitte), „Chefgärtner“ Thomas Bauknecht, Gisela Rubi (BG Stadtmitte) und Hanjo Schild (Gewinner der Verlosung) Foto: Sophia Körber

Denkbar knapp sei das Ergebnis ausgefallen. „Wir dachten, dass zwei bis drei Rosen das Rennen unter sich ausmachen, aber das war überhaupt nicht der Fall.“ Ganze 1185 Zettel sind in den vergangenen Monaten in den Kasten direkt am Eingang des Rosengartens gewandert. „Wir haben anfangs mit 150 bis 200 gerechnet. Zur Sicherheit haben wir 300 gedruckt. Dass am Ende so viele mit machen, freut uns riesig“, sagte Bauknecht, der sich als „Chefgärtner“ der Offenburger Rosenfreunde seit ein paar Jahren federführend um die Pflege der Rosen kümmert. Das Team um Bauknecht ist aber nicht nur von der großen Resonanz, sondern auch von den Menschen begeistert, die teilgenommen haben. „Viele haben eine Nachricht auf dem Stimmzettel hinterlassen. Es kamen Leute aus München, Köln, Frankfurt, Essen und sogar aus der Schweiz und den Niederlanden.“

Gärtnerkollege Hans-Martin Einstein ergänzte: „Das Interesse war auch bei jüngeren Menschen groß. Viele im Alter zwischen 16 und 25 Jahren kamen vorbei, haben Fotos gemacht und ihre Stimme abgegeben. Das macht Hoffnung für die Zukunft.“ Gleichzeitig sei es aber auch hin und wieder zu Vandalismus gekommen. „Wenn wir zu viele Stimmzettel ausliegen hatten, wurden diese teilweise überall verteilt“, sagte Bauknecht.

Auf Platz zwei der Abstimmung landete mit 83 und damit nur zwei Stimmen weniger die Rose „Schloss Ippenburg“. „Sie hat einen ganz extremen Duft und ist salmrosafarben“, so Bauknecht. Mit 75 Stimmen schaffte es die Rose „Jasmina“ als dritte auf das Treppchen. „Leider trägt diese mittlerweile keine Blüten mehr, aber bis vor ein paar Wochen hatte sie noch eine schöne violettrote Farbe.“ Von den 107 Sorten, die im Rosengarten zu sehen sind, wurden bei der Abstimmung laut Bauknecht nur elf Arten nicht benannt. Auch er nannte bei der Verkündung der Sieger seinen persönlichen Favoriten: „Die Rose Westzeit – sie leuchtet in einem schönen orangenen Ton, und es ist einfach eine fantastische Sorte.“

Rose Amadeus

Um die Pflege des Rosengartens kümmert sich über das ganze Jahr circa 50 freiwillige Helfer. „Der harte Kern, der sich immer freitags um 14 Uhr trifft, besteht aus zwölf bis 15 Freiwilligen“, sagt Bauknecht, der die Arbeitszeit im ganzen Jahr auf circa 350 bis 400 Stunden schätzt. Die Arbeit lohne sich jedoch, da die positiven Rückmeldungen die Blumenfreunde bestätigten.

„Der Rosengarten hier in der Grabenallee hat auf die Bürger eine beruhigende Wirkung. Die Menschen kommen runter und können entspannen. Erst kürzlich war außerdem ein Brautpaar hier, dass ein Fotoshooting gemacht hat. Ich habe den Eindruck, das der Wettbewerb auch einen gewissen Hype ausgelöst hat“, sagte Anita Rost von der Bürgergemeinschaft Stadtmitte, die sich an der Organisation beteiligte.

Text: Sophia Körber
Quelle Baden-Online: www.bo.de

Artikel im OFFENBLATT
Artikel der Badische Zeitung
Artikel im Stadtanzeiger

BI informiert über frühe Öffentlichkeitsarbeit

Offenburger Tunnel: Jetzt sind wieder die Bürger am „Zug“

Wie schon die Schlagzeilen der Zeitungen ankündigten, rückt der Tunnel langsam aber sicher immer näher.

Diese im Schulterschluss von BI, Stadt und Land in langwierigem Ringen erreichte Trassenführung für den Güterverkehr ist ein großartiger Erfolg aktiver und konstruktiver Bürgerbeteiligung.

Die Umsetzung dieser Tunnellösung gilt es auch im Planungs-stadium weiter zu begleiten. Was im Projektbegleitgremium dis-kutiert und vorbereitet wurde, fand entsprechend Einzug in die Planungen der Bahn.

Doch bevor die Pläne festgezurrt werden, sind jetzt die Bürger gefragt. In der Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sollten alle genau hinschauen, wo Fragen offen bleiben und evtl. vermeidbare Belastungen und Einschränkungen entstehen könnten oder Verbesserungen möglich erscheinen.

Mit dem Bau werden auch neue Schallschutzvorkehrungen, Brücken und Zufahrtswege geschaffen, Baustelleneinrichtungen angelegt sowie die Abraumversorgung geregelt und vieles mehr.

Einzusehen sind die Bahnunterlagen zu Daten und Fakten, Bauweisen, Rettungskonzept, Baulogistik usw. in einer online-Präsentation vom 24. Juni bis 29. Juli 2020 unter www.dialog.karlsruhe-basel.de

An verschiedenen (virtuellen) Thementischen kann man sich in die Materie vertiefen und gegebenenfalls Rückmeldungen geben.

Wer das Internetangebot nicht nutzen möchte, für den liegen die Unterlagen zur Einsichtnahme in den Rathäusern aus. Wir gehen davon aus, dass von der Stadtverwaltung hierzu noch Infos wo und wann dies sein kann, an die Bürger herausgegeben wird.

Die BI-Bahntrasse wird ihrerseits die Pläne kritisch durchschauen. Sie plant für Mitte Juli einen BI-Treff, bei dem erkannte Themen mit Verbesserungspotential gemeinsam diskutieren werden können. Die Ergebnisse werden dann an die DB weitergegeben. Eine Einladung hierzu erfolgt frühzeitig.

Kontakt zur BI-Bahntrasse über info@bi-bahntrasse.de

Autofreie Innenstadt

Autofreie Innenstadt, Umgestaltung des Gerichtsparkplatzes –gefordert von der SPD- und Grünenfraktion, sowie der BI Rückenwind

Dies sieht der Vorstand der BG-Stadtmitte kritisch:
Es werden dabei vor allem die Anliegen der Besucher der Innenstadt berücksichtigt, viele Bedürfnisse von Anwohnern allerdings übersehen.

Autofreie Innenstadt beinhaltet eine Sperrung für Autos in folgenden Straßen: Gerberstraße, Ritterstraße, Langestraße (beim Salmen und beim Kloster), Klosterstraße, Vitus-Burg-Straße, Ringelgasse, Strohgasse, Glaserstraße, Gustav-Ree-Straße(?). Dies würde die Bewohner in ihrer „Bewegungsfreiheit“ stark einengen.
Interessanterweise konnte man am 18.5. im OT lesen, dass gerade die SPD Fraktion sich für die Bürger der Zeller Straße einsetzen: „…die Anwohner und Besucher der Häuser auf der Nordseite der Zeller Straße hätten nun genauso wie Postfahrzeuge, Lieferanten und Handwerker keine Möglichkeit mehr, dort ihre Autos abzustellen…“. Dasselbe fordert die BG Stadtmitte auch für die Bewohner der gesamten Innenstadt: Auch für diese Bewohner und ihren Besuch/Handwerker soll eine Anfahrt an die Wohnung/Haus möglich sein. Schon heute sind die Anfahrten recht kompliziert und oft auch mit großen Umwegen verbunden.

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