Zugang Zwingerpark-Vinzentiusgarten

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bürgergemeinschaft Offenburg Stadtmitte begrüßt es, dass es mit dem barrierefreien Zugang vom Zwingerpark zur Stadtmitte vorangeht.

Zur vorliegenden Beschlussvorlage 175/17 haben wir einige Anmerkungen und bitten das Gremium des Planungsausschusses um Beachtung und Einbeziehung in ihre Abstimmung.

Der Vinzentiusgarten muss in seiner Einheit erhalten bleiben. Ein ganztägig geöffneter Durchgang ist nicht wünschenswert. Bei den Varianten 1, 2, 3 und 4a würde ein Fußweg durch den Garten führen. Dies würde bedeuten, dass der Zugang zum Garten rund um die Uhr zugänglich wäre. Wir befürchten hier, dass der Garten Vandalismus ausgesetzt sein würde. Eine Abgrenzung des Zugangs durch Mauer oder Zaun würde den Park zerschneiden. Dies ist nicht im Sinne des Gesamtensembles.

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Der Bedarf an Mitsprache ist groß

Bürgergemeinschaft – Der Bedarf an Mitsprache ist groß

Freizeitbad, Wohnen und Infrastruktur waren Themen in der Mitgliederversamlung der Bürgergemeinschaft Stadtmitte

Offenburg, SFZ Innenstadt, JHV Buergergemeinschaft Stadtmitte / Vorstand: Karen Juhrmann, Ingo Fritz, Simone Golling-Imlau, Anita Rost // Foto@Stephan Hund


 
Die Bürgergemeinschaft Offenburg-Stadtmitte hatte am Freitag zur Mitgliederversammlung ins Familienzentrum Innenstadt eingeladen. Als Gastredner Stefan Schürlein vom Stadtmarketing das neue Freizeitbad Stegermatt vorstellte, zeigte sich Informationsbedarf über Eintrittspreise und Parksituation.

Rückblick, Ausblick, Information über das neue Freizeitbad Stegermatt sowie die Aussprache über innenstadtrelevante Themen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Bürgergemeinschaft Offenburg-Stadtmitte. Das Vorstandsteam mit Ingo Fritz, Simone Golling-Imlau, Schriftführerin Karen Juhrmann und Schatzmeisterin Anita Rost konnte auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.

Zehn Vorstandssitzungen, die Mitgliederversammlung 2016 mit einer Satzungsänderung, Teilnahme an zwei Stadtteilkonferenzen, an Ausschuss-Sitzungen und städtischen Workshops sowie am Gespräch mit Oberbürgermeisterin Edith Schreiner hatten stattgefunden. Weiter hatte die Bürgergemeinschaft eine Stellungnahme zur Bepflanzung der Wilhelmstraße abgegeben. Mit einer Weihnachtsfeier, der Einweihung des Mühlbach-Spielplatzes, dem Bürgerparkfest und der Pflege des Rosengartens durch den Freundeskreis Rosengarten waren zahlreiche Bürger in die Aktivitäten der BG einbezogen.

Simone Golling-Imlau stellte das Jahresprogramm 2017 vor. Der dritte Bauabschnitt des Rosengartens steht vor der Vollendung, am 30. Juni wird es im Bereich der neuen Spaliere eine Einweihungsfeier geben. Nach der Weihnachtsfeier sei die Idee entstanden, ein Treffen von Alt-Offenburger Bürgern oder Spaziergänge durch die historische Altstadt ins Leben zu rufen. Es gehe um eine Erinnerungskultur, die gerade von älteren Bürgern an die nächste Generation weitervermittelt werden könne.

Was ist mit den Älteren?
Wieviel Bedarf an Mitsprache besteht, zeigte sich in der anschließenden Aussprache mit den Besuchern der Versammlung. Dass eine lebendige Innenstadt Raum für Wohnen und Arbeiten bieten solle, mahnte ein Diskussionsteilnehmer an. Das Verschwinden von Dienstleistern und bezahlbaren Wohnungen, das vor allem ältere, nicht mobile Menschen betreffe, wurde angesprochen. Man lege Wert darauf, in der Innenstadt eine gute Infrastruktur zu erhalten. Ein bislang wohl nicht im öffentlichen Bewusstsein aufgetauchtes Problem sei, dass der Zwingerpark eine »Rennstrecke für Mofas« würde, so eine Anliegerin. Das gelte auch für die Fußgängerzone.

Vor der Versammlung stellte Stefan Schürlein vom Stadtmarketing und Bad-Geschäftsführer das künftige Freizeitbad Stegermatt vor. Insbesondere über die Eintrittspreise informierte er ausführlich. Die Vielfalt der Preisgestaltung irritierte zunächst, was Schürlein jedoch akribisch aufzulösen versuchte. Eine Beratung beim Kauf von Badkarten ist über die Beratung im Bürgerbüro möglich. Die Parkplätze am Bürgerpark werden preislich denen der Parkhäuser angeglichen.

Der neue Bad-Chef hatte allerdings ein kleines Bonbon für die Besucher des kommenden Bürgerpark-Festes im Gepäck. Am Samstag, 13. Mai, bietet die Stadt zwei Führungen durch das Freizeitbad an (14 und 15 Uhr, Treffpunkt Bürgerparkfest).

Autor:
Ursula Groß

Quelle: www.bo.de/lokales/offenburg/der-bedarf-mitsprache-ist-gross

Lärmschutzwände Offenburg Süd

Sehr geehrter Herr Demny,

wie aus der Zeitung zu lesen, gehen die „Planungen und Vorschläge“ der Bürger in Offenburg in die Richtung, dass Glaselemente in den Lärmschutzwänden gewünscht sind. Dies unterstützt der Vorstand der BG Stadtmitte für alle Gebiete, bei denen zwei parallele Lärmschutzwände geplant sind.

Bei der Lärmschutzwand Süd allerdings ist der Vorstand der BG Stadtmitte aus folgenden Gründen nicht damit einverstanden:

In der Infoveranstaltung mit Frau Weiler von der Bahn gab es die klare Aussage, dass Glaselemente nicht lärmabsorbierend, sondern reflektierend sind. Da in Süd lediglich eine Lärmschutzwand gebaut wird, ist damit zu rechnen, dass durch Glasbauelemente sich der Bahnlärm in der Stadtmitte erhöht. Die Glaselemente sind nicht schallabsorbierend sondern werfen den Bahnlärm zurück.

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Fahrradförderprogram V

Fahrradförderprogram V- Maßnahmeachse 5 und 8a West

Sehr geehrte Damen und Herren,

überraschender und bedauerlicher Weise ist die BG Stadtmitte zu diesem Thema nicht zu einem Infogespräch in das Technische Rathaus eingeladen worden. Dies verwundert doch sehr, da Vertreter des Vorstandes noch bei der Maßnahme Wasserstraße gemeinsam mit der BG Nord-West eingeladen waren, um ihre Meinung zu äußern. Nun, da es sich nicht um Randgebiete, sondern innenstadtrelevante Gebiete handelt, hat kein Gespräch stattgefunden.

Deshalb möchte der Vorstand nun seine Stellungnahme zur Vorlage der Stadtverwaltung in dieser Form weitergeben.
Der Vorstand der BG Stadtmitte ist aus folgenden Gründen (wie schon mehrfach der Verwaltung vorgetragen) nicht dafür, die Stellplätze vor dem Forum Kino zugunsten eines Radwegs aufzugeben:

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Wilhelmstraße

Am 13.04.2016 waren Vertreter der BG Stadtmitte gemeinsam mit der BONO zu einem Gespräch mit Herrn Bürgermeister Martini zum Thema Neuordnung Wilhelmstraße, wie es auch in der Vorlage steht. Der Vorstand möchte nun seine Stellungnahme zu diesem Thema einbringen, die so leider nicht in der Vorlage zu finden ist.

Die BG Stadtmitte steht aus folgenden Gründen nicht hinter einer Fällung der Bäume der Wilhelmstraße:

„Für die Gesundheit haben Bäume heute einen hohen Stellenwert in der Stadt, der derzeit und in naher Zukunft deutlich zunehmen wird…“ lt. Prof. Dr. a. Roloff (Inhaber des Lehrstuhls für Forstbotanik und Direktor des Instituts für Forstbotanik und Forstzoologie der TU Dresden sowie des Forstbotanischen Gartens Tharandt der TU Dresden):

Für den Immissionsschutz sind diese gewachsenen Bäume wichtig, vor allem bei der Senkung der Konzentration von Ozon.

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