Einladung: Adventlicher Stadt-Speck

Adventlicher Stadt-Speck
der Bürgergemeinschaft Stadtmitte e.V.

Sonntag, 11.12.2022 ab 15:00 Uhr
im Familienzentrum Innenstadt (im Bürgerpark)

Wir laden alle Neu- und Alt-Offenburger herzlich zu Kaffee und Kuchen ein.
Dazu gibt es leckeren Stadt-Speck mit Stockbrot und Glühwein.
Wir zeigen außerdem den Dokumentarfilm: “Die Rückkehr des Heinerle in den Rosengarten” von Klais Klinkner.

Ob Jung oder Alt, die Bürgergemeinschaft Stadtmitte freut sich auf Ihr Kommen!

Anmeldung unter info@bg-stadtmitte-offenburg.de
oder 0781 93 999 60 (I.Fritz)

Einladung: adventlicher Stadt-Speck als PDF-Dokument
Plakat adventlicher Stadt-Speck

Martinsumzug

Martinsumzug und Martinsfeuer im Bürgerpark

Freitag, 11.11.2022

Treffpunkt ist um 17 Uhr am Billet`schen Schlößchen des Stadteil- und Familienzentrums Innenstadt im Bürgerpark.

Martinsfeuer im Bürgerpark Bewirtung mit Wurst und Weck, Glühwein und Kinderpunsch.

Kommen Sie mir ihrer Familie einfach vorbei.

Martinsumzug

Fachwissen zur Stadtmauer

Bei ihrer Herbstaktion erfuhren die Mitglieder der Bürgergemeinschaft Offenburg Stadtmitte allerhand Interessantes über die Zwingeranlagen und den Rosengarten.

Offenburg (red/ins). Die Bürgergemeinschaft Offenburg Stadtmitte konnte endlich wieder zu ihrer Herbstaktion einladen. Das geht aus einer Presse information hervor. Rund 30 Mitglieder trafen sich daher bei bestem Herbstwetter am Eingang zu den Zwingeranlagen zu einer Führung rund um die historische Stadtmauer. Über zwei Stunden führte Renée Hauser die Gruppe entlang der Stadtmauer und berichtete über deren Geschichte. Aber auch die allgemeine Kultur- und Wirtschaftsgeschichte waren Thema dieser Führung, heißt es in der Mitteilung.

Die Bürgergemeinschaft Stadtmitte stattete bei der Herbstaktion dem Rosengarten einen Besuch ab. Foto BG Stadtmitte

Gerade der Abschnitt entlang des Mühlbachs sei fest mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Offenburg verbunden. Stadtführerin Renée Hauser bestach hier nicht nur mit ihrem breitgefächerten Fachwissen, sondern auch mit reichlich Bildmaterial und Dokumenten der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte, heißt es weiter. Da aber auch die Mitglieder der Bürgergemeinschaft regelgerechte Experten für ihren Stadtteil seien, entstanden viele interessante Gespräche und Anekdoten von Erlebnissen wurden ausgetauscht.

Ende beim „Heinerle“

Der Rundgang endete im Rosengarten, welcher selbst eine kleine Führung wert war und ein herausragendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement darstelle. Renée Hauser verabschiedete sich schließlich an der 2021 neu aufgestellten Figur des „Heinerle“. Ein schönes Beispiel dafür, wie immer wieder Brücken aus der Vergangenheit in die Zukunft geschlagen werden, schreibt die BG Stadtmitte.

Quelle Offenburger Tageblatt:

Fachwissen zur Stadtmauer (Download als PDF-Dokument 917KB)

BG will Platanen nicht Neubau opfern

Der Vorsitzende der BG Stadtmitte, Ingo Fritz, fordert, dass beim Bau der Integrierten Leitstelle einige Bäume erhalten bleiben. Er will, dass das Landratsamt sich seiner Rolle beim Umweltschutz bewusst wird.

Offenburg (red/ins). In einer Stellungnahme äußert sich die Bürgergemeinschaft Stadtmitte dazu, dass die neue – längst fällige – Integrierte Leitstelle nun auf dem Gelände des Landratsamtes realisiert werden soll, wie der Vorsitzende Ingo Fritz schreibt. „Dies finden wir aufgrund der Sicherheit in Offenburg und Umgebung gut. Nicht gut finden wir, dass trotz einer klaren Forderung in der Ausschreibung, den Baumund Grünbestand soweit dies möglich ist zu erhalten, beide ,Siegerentwürfe‘ dies in keiner Weise einhalten: Hier sollen alle Bäume dem Gebäude zum Opfer fallen“, ärgert sich Fritz.

Schatten wird wichtiger

Wer die Gegebenheiten kennt, wisse, dass gerade diese groß gewachsenen Bäume entlang der Walter-Clauss-Straße und damit auch den Wohneinheiten gegenüber des Landratsamts Schatten spenden. „Gerade jetzt, wo die Hitze bis 40 Grad geht und die Sonne unerträglich wird, wo man auf den betonieren Straßen, die sich zunehmend aufheizen, immer wieder Schatten sucht, können wir es nicht nachvollziehen, dass man sieben Platanen für einen Neubau opfern möchte. Schon gar nicht, weil es durch einen weiteren Entwurf nachweisbar anders geht, mit dem Erhalt von fünf Bäumen.“

Natürlich sei das Landratsamt ebenfalls frei in seiner Entscheidung, da in Offenburg die Baumschutzordnung aufgehoben wurde. Jedoch sollte man sich als öffentliche Institution seiner Rolle als Vorbild für den Naturschutz und in der Klimakrise bewusst sein und als Beispiel, wie Bauen funktionieren kann, vorangehen. Dies sei mit einer Terrassen- oder Dachbegrünung nicht getan. Wer sich kundig macht, wisse, dass es gerade in Städten immer wichtiger werde, Bäume und Grünbestände für die Beschattung und Kühlung des Straßenraumes, aber auch für die Sauerstoffproduktion zu erhalten oder sogar aufzuforsten.

Den Bewohnern der gegenüberliegenden Wohnungen (Walter-Clauss-Straße) jedenfalls nütze es nichts, wenn für die eventuell gefällten Bäume an anderer Stelle eine Ersatzpflanzung erfolgen würde. „Aber selbst für die Leitstelle an sich stellt sich uns die Frage, ob Bäume, die sich vor den Fenstern befinden nicht ein Wohlbefinden auslösen, anstatt eine freie Sicht auf Beton“. Die Klimakrise müsse im Kleinen angegangen werden, und hier sollte das Landratsamt als Vorbild vorausgehen. Sicher könnte man einen Kompromiss in den Entwürfen schaffen und mit etwas Planungsänderung eine funktionale Leitstelle in dem bestehenden Baum- und Grünbestand integrieren, ist Fritz optimistisch. Die Städte würden immer mehr Baumund Grünbestand benötigen, Offenburg bilde dabei keine Ausnahme.

Die Stadt sei bald Ausrichter der Landesgartenschau: „hier sollte man authentisch bleiben und sich für den Erhalt des Baum- und Grünbestandes aussprechen“, fordert Fritz.

Quelle Offenburger Tageblatt:

BG will Platanen nicht Neubau opfern (Download als PDF-Dokument 617KB)

Stadtgrün contra Funktionalität

Auch Bürgergemeinschaft Stadtmitte kritisiert Wegfall von Bäumen für Bau der Integrierten Leitstelle / Landrat: Fällung vertretbar.

Nach der Offenburger Grünen-Fraktion kritisiert auch die Bürgergemeinschaft Stadtmitte, dass für den Bau einer neuen Integrierten Leitstelle beim Landratsamt bis zu sieben Platanen fallen sollen – obwohl es Alternativlösungen gibt. Landrat Frank Scherer dagegen sieht in einem ausführlichen Schreiben an Grünen-Fraktionschef Ingo Eisenbeiß “keinen nennenswerten Eingriff” und verweist unter anderem auf geplante Ersatzpflanzungen. Er sagte aber fürs weitere Verfahren eine Prüfung zu, ob Bäume erhalten werden können.

“Aus der Badischen Zeitung konnten wir erfahren, dass die neue – längst fällige – Integrierte Leitstelle nun auf dem Gelände des Landratsamtes realisiert werden soll. Dies finden wir aufgrund der Sicherheit in Offenburg und Umgebung gut”, schreibt Vorsitzender Ingo Fritz im Namen der Bürgergemeinschaft Stadtmitte. “Nicht gut finden wir allerdings, dass trotz einer klaren Forderung in der Ausschreibung den Baum- und Grünbestand, soweit dies möglich ist, zu erhalten, beide Siegerentwürfe dies in keiner Weise einhalten: Hier sollen alle Bäume dem Gebäude zum Opfer fallen.” Wer die Gegebenheiten kenne, wisse, dass gerade diese groß gewachsenen Bäume entlang der Walter-Clauss-Straße und damit auch den Wohneinheiten gegenüber des Landratsamts Schatten spenden. “Gerade jetzt, wo die Hitze bis 40 Grad geht und die Sonne unerträglich wird, wo man auf den betonieren Straßen, die sich zunehmend aufheizen, immer wieder Schatten sucht, können wir es nicht nachvollziehen, dass man sieben Platanen für einen Neubau opfern möchte. Schon gar nicht, weil es durch einen weiteren Entwurf nachweisbar anders geht, mit dem Erhalt von fünf Bäumen”, schreibt Ingo Fritz.

Platanen an der Walter-Clauss-Straße. Foto Helmut Seller

Natürlich sei das Landratsamt ebenfalls frei in seiner Entscheidung, da in Offenburg die Baumschutzordnung bekanntlich aufgehoben wurde. Jedoch müsse sich die Behörde als öffentliche Institution ihrer Vorbildrolle beim Naturschutz und in der Klimakrise bewusst sein und auch als Beispiel dafür vorangehen, wie Bauen funktionieren könne. Dies sei mit einer Terrassen- oder Dachbegrünung nicht getan. “Wer sich kundig macht weiß, dass es gerade in Städten immer wichtiger wird, Bäume und Grünbestände für die Beschattung und Kühlung des Straßenraumes, aber auch für die Sauerstoffproduktion zu erhalten oder sogar aufzuforsten”, so Fritz. “Den Bewohnern der gegenüberliegenden Wohnungen in der Walter-Clauss-Straße jedenfalls nutzt es nichts, wenn für die eventuell gefällten Bäume an anderer Stelle eine Ersatzpflanzung erfolgen würde.” Aber selbst für die Leitstelle an sich stelle sich die Frage, ob Bäume, die sich vor den Fenstern befinden, nicht ein Wohlbefinden auslösen, anstatt eine freie Sicht auf Beton. “Die Klimakrise muss im Kleinen angegangen werde und hier sollte das Landratsamt als Vorbild vorausgehen.” Sicher könnte man einen Kompromiss in den Entwürfen schaffen und mit etwas Planungsänderung eine funktionale Leitstelle in dem bestehenden Baum- und Grünbestand integrieren. Die Städte benötigten immer mehr Baum- und Grünbestand, Offenburg bilde keine Ausnahme – ohnehin mit Blick auf die Landesgartenschau.

Landrat Frank Scherer ist nach der Kritik von Grünen-Fraktionssprecher Ingo Eisenbeiß (BZ vom 11. Juli) sehr ausführlich auf die Notwendigkeit zum Bau der Integrierten Leitstelle eingegangen, deren Leistungsfähigkeit zunehmend an Grenzen stoße. Scherer erläuterte die aufwändigen Machbarkeitsuntersuchungen, aus denen der Standort an der Walter-Clauss-Straße als am besten geeignet hervorgegangen sei. Im Realisierungswettbewerb seien die beiden städtebaulich, architektonisch, vor allem aber auch funktional besten Entwürfe als Sieger prämiert worden. Seine Verwaltung, so Scherer, habe auch den Baumbestand naturschutzfachlich bewertet. “Demnach sind die ahornblättrigen Platanen geringwertiger als heimische Baumarten anzusehen.” Sie würden vor allem als Brutplatz von Rabenvögeln genutzt, die eventuell umgesiedelt werden müssten. Fazit: “Eine Fällung ist unter Abwägung aller Gründe vertretbar und bedeutet keinen nennenswerten Eingriff, zumal Ersatzpflanzungen vorgesehen sind.” Laut Scherer würden die Preisträger aber aufgefordert zu prüfen, weitere Bäume zu erhalten. Der Landrat mahnt zudem: Sollte das Projekt trotz Machbarkeitsstudie und jahrelanger Abstimmungen mit der Stadt keine Zustimmung im Gemeinderat finden, würde sich der dringend benötigte Neubau der Leitstelle erheblich verzögern.

Quelle Badische Zeitung: https://www.badische-zeitung.de