Nachruf Georg Moosmann

Am 18. September 2020 verstarb unser langjähriges Mitglied

Georg Moosmann

Er war lange Jahre als Beisitzer im Gesamtvorstand tätig. Der geplante Bahnausbau des 3. und 4. Gleises lag ihm besonders am Herzen. Über mehrere Jahre war er unser Interessenvertreter bei der BI Bahntrasse.

Wir trauern um einen treuen Unterstützer.
Sein Andenken werden wir in Ehren halten.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für die Bürgergemeinschaft Offenburg Stadtmitte e.V. der Gesamtvorstand

Nachruf
Nachruf Georg Moosmann

Amadeus ist die schönste Rose 2020

Freundinnen und Freunde des Offenburger Rosengartens geben Gewinner bekannt / Rosengartenfest wird nachgeholt

Am vergangenen Dienstag haben die Freundinnen und Freunde des Offenburger Rosengartens gemeinsam mit der Bürgergemeinschaft Stadtmitte die Preisträger zur „Wahl der schönsten Rose 2020 im Offenburger Rosengarten“ geehrt. Mit 1185 abgegebenen Stimmen war die Beteiligung für die Ausrichtenden überraschen groß.

Siegerrose 2020. Unter dem Rosenbogen Amadeus im Rosengarten an der Grabenallee freuten sich (v.l.) Franz Müller für Siegerin Rosa Ungefug, Hans-Martin Einstein, Anita Rost, Thomas Bauknecht, Gisela Rubi und Hanjo Schild.

Davon kamen 80 Prozent aus Offenburg, der Rest aus dem Ortenaukreis sowie aus Essen in Nordrhein-Westfalen, aus Uetersen in Schleswig-Holstein sowie aus der Schweiz und den Niederlanden. „Simone Golling-Imlau, stellvertretende Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Stadtmitte, musste immer wieder neue Stimmzettel im Rosengarten auslegen“, erklärte Gärtnermeister Thomas Bauknecht. Sein Dank ging an dieser Stelle auch an die Stadt Offenburg, die den Weg für die Umgestaltung des Gartens im Jahre 2014 unter der Leitung der beiden Gärtnermeister Thomas Bauknecht und Hans-Martin Einstein ebnete. „Es erfolgte ein kompletter Bodenaustausch und der Garten wurde neu angelegt“, erinnert sich Bauknecht. Die Rosenbögen wurden von der Bürgergemeinschaft und Privatpersonen gespendet. Rund 50 Mitglieder zählen die Freundinnen und Freunde des Offenburger Rosengartens heute. Jeden Freitag, 14 Uhr, treffen sich zirka 15 Ehrenamtliche zu gemeinsamen Pflegearbeiten summa summarum 400 Stunden Ehrenamt jährlich und ganz viel Herzblut. Die Technischen Betriebe Offenburg unterstützen mit Wegepflege und dem Rasenschnitt.

Unter 107 Rosensorten konnte jede/r seine Schönste erwählen. Und diese Wahl war nicht einfach, wie den einzelnen Stimmzetteln zu entnehmen war. „Ich konnte mich nur schwer entscheiden“, war mehrmals zu lesen. Den 3. Platz belegte die Kletterrose Jasmina, violett und rosa gefüllt mit einem Duft von reifen Äpfeln, 2005 gezüchtet. Platz 2 errang die Edelrose Schloss Ippenburg, salmrosa, 2006 gezüchtet. Als Siegerin wurde die Kletterrose Amadeus, blutrot mit leichtem Duft einer Wildrose, gekürt. „Mein persönlicher Favorit war die orangefarbene Rose Westzeit, die Platz 5 erreichte“, verriet Bauknecht schmunzelnd. Die Preise – ein Körbchen mit Rosenmarmelade, ein edles Rosengetränk, eine Pflanzrose und ein 50-Euro-Gärtnereigutschein – stiftete die Bürgergemeinschaft Stadtmitte an die Gewinner Rosa Ungefug, Hanjo Schild und Gitta Haury. „Mit der Stiftung der Preise wollen wir zeigen, wie sehr uns der Rosengarten am Herzen liegt“, freuen sich Anita Rost und Gisela Rubi, Mitglieder der Bürgergemeinschaft.

Kleines Bild: Gutschein und Leckereien rund um die Rose für die Gewinner

Fotos: Walz

Quelle Offenblatt: https://www.offenburg.de

Artikel der Badische Zeitung
Artikel im Stadtanzeiger
Artikel im Offenburger Tageblatt

Blumenfreunde wählen Offenburgs schönste Rose

Sie ist blutrot, umrankt einen Torbogen im Offenburger Rosengarten und heißt “Amadeus”: Bei der Wahl zur schönsten Rose haben 1185 Menschen ihre Stimme abgegeben – weit mehr als erwartet.

Der Rosengarten an der Grabenallee zählt zu den ältesten Grünanlagen der Stadt und war vernachlässigt, als ihn die drei Offenburger Gärtnermeister Thomas Bauknecht, Hans-Martin Einstein und Jochen Schweiger Ende 2013 mit Hilfe Gleichgesinnter zum ehrenamtlichen Bürgerprojekt machten und aus dem Dornröschenschlaf weckten. Seither ist er buchstäblich aufgeblüht und eine Attraktion der Stadt. Erstmals wurde jetzt unter den 107 gepflanzten Sorten die schönste Rose gewählt: “Amadeus” liegt knapp vor “Schloss Ippenburg” und “Jasmina”.

„Amadeus“ heißt die blutrote Kletterrose, die einen Torbogen im Rosengarten umrankt. Dort konnten sich die Gewinner des Rosen-Wettbewerbs (links Franz Müller in Vertretung von Rosa Ungefug, rechts Hanjo Schild, nicht auf dem Bild Gitta Haury) freuen. Bei der Übergabe die Gärtner Hans-Martin Einstein (2. v. l.) und Thomas Bauknecht (M.) mit Anita Rost und Gisela Rubi (2. v. r.) von der Bürgergemeinschaft Stadtmitte.

Eigentlich sollte die Wahl der schönsten Rose mit einem Rosengartenfest gefeiert werden. Die Bürgergemeinschaft Stadtmitte hätte Getränke und Hefezopf beigesteuert. Doch Corona machte auch dieser Idee einen Strich durch die Rechnung – vorläufig. Das Fest wird nachgeholt, wie …

Autor: Helmut Seller
Quelle Badische Zeitung: www.badische-zeitung.de

Artikel im OFFENBLATT
Artikel im Stadtanzeiger
Artikel im Offenburger Tageblatt

Offenburgs schönste Rose heißt Amadeus

Vier Wochen hatten die Besucher des Offenburger Rosengarten Zeit, ihre Stimme abzugeben. Nun stehen die Sieger des Wettbewerbs “Offenburgs schönste Rose” fest: Amadeus, eine blutrote Kletterrose, erhielt 85 Stimmen. Nur knapp dahinter mit 83 Stimmen liegt Schloss Ippenburg, eine salmfarben gefüllte Rose. Den dritten Platz erreichte Jasmina, eine violett-rosafarben gefüllte Kletterrose. “Es wurden 1.185 Stimmzettel abgegeben”, berichtet Thomas Bauknecht von den Freundinnen und Freunden des Offenburger Rosengartens, die gemeinsam mit der Bürgergemeinschaft Stadtmitte zu dem Wettbewerb aufgerufen hatten. 80 Prozent der Teilnehmer kamen aus Offenburg, der weitest Angereiste aus der Rosenstadt Ütersen. Viel Lob fand sich auf den Karten. “Eine erteilte uns den Ritterschlag als sie schrieb, der Rosengarten sei schöner als der in Baden-Baden Beutig”, freut sich Bauknecht.

Amadeus lautet der Name der im Wettbewerb “Offenburgs schönste Rose” gekürten Siegerin

Auch die Teilnehmer konnten gewinnen: Hanns Schild, Rosa Ungefug und Gitta Haury – alle aus Offenburg – erhielten eine Geschenkkiste gefüllt mit Rosenprodukten.

Autor: Christina Großheim
Quelle Stadtanzeiger Ortenau: www.stadtanzeiger-ortenau.de

Artikel im OFFENBLATT
Artikel der Badische Zeitung
Artikel im Offenburger Tageblatt

Amadeus auf Platz eins

Die schönste Rose im Offenburger Rosengarten ist gekürt. 1185 Stimmzettel wurden von Offenburgern, aber auch von Menschen aus München, Köln und sogar der Schweiz und Holland ausgefüllt.

Offenburg. In leichtem Rosa, kräftigem Rot und Lila sowie in Gelb und Weiß strahlen die Blüten im Rosengarten und bringen so manchen Besucher zum Staunen. Einige der Rosen sind mittlerweile verwelkt, andere blühen dafür umso kräftiger. Von Ende April bis Montag, 15. Juni, haben die Bürger abgestimmt und die schönste Rose im Garten an der Offenburger Grabenallee gewählt. Am Dienstag wurde der knappe Sieger mit 85 Stimmen verkündet: Die „Amadeus“-Rosen an einem der Torbogen. „Sie leuchten blutrot und haben den leichten Duft einer zarten Wildrose“, erklärte Gärtnermeister Thomas Bauknecht.

Die Amadeus-Rosen an einem der Torbogen wurden zu den schönsten Rosen im Garten gekürt. Bei der Bekanntgabe dabei waren (von links): Franz Müller (Stellvertretend für die Gewinnerin der Verlosung Rosa Ungefug), Gärtnermeister Hans-Martin Einstein (Rosenfreunde Offenburg), Anita Rost (Bürgergemeinschaft Stadtmitte), „Chefgärtner“ Thomas Bauknecht, Gisela Rubi (BG Stadtmitte) und Hanjo Schild (Gewinner der Verlosung) Foto: Sophia Körber

Denkbar knapp sei das Ergebnis ausgefallen. „Wir dachten, dass zwei bis drei Rosen das Rennen unter sich ausmachen, aber das war überhaupt nicht der Fall.“ Ganze 1185 Zettel sind in den vergangenen Monaten in den Kasten direkt am Eingang des Rosengartens gewandert. „Wir haben anfangs mit 150 bis 200 gerechnet. Zur Sicherheit haben wir 300 gedruckt. Dass am Ende so viele mit machen, freut uns riesig“, sagte Bauknecht, der sich als „Chefgärtner“ der Offenburger Rosenfreunde seit ein paar Jahren federführend um die Pflege der Rosen kümmert. Das Team um Bauknecht ist aber nicht nur von der großen Resonanz, sondern auch von den Menschen begeistert, die teilgenommen haben. „Viele haben eine Nachricht auf dem Stimmzettel hinterlassen. Es kamen Leute aus München, Köln, Frankfurt, Essen und sogar aus der Schweiz und den Niederlanden.“

Gärtnerkollege Hans-Martin Einstein ergänzte: „Das Interesse war auch bei jüngeren Menschen groß. Viele im Alter zwischen 16 und 25 Jahren kamen vorbei, haben Fotos gemacht und ihre Stimme abgegeben. Das macht Hoffnung für die Zukunft.“ Gleichzeitig sei es aber auch hin und wieder zu Vandalismus gekommen. „Wenn wir zu viele Stimmzettel ausliegen hatten, wurden diese teilweise überall verteilt“, sagte Bauknecht.

Auf Platz zwei der Abstimmung landete mit 83 und damit nur zwei Stimmen weniger die Rose „Schloss Ippenburg“. „Sie hat einen ganz extremen Duft und ist salmrosafarben“, so Bauknecht. Mit 75 Stimmen schaffte es die Rose „Jasmina“ als dritte auf das Treppchen. „Leider trägt diese mittlerweile keine Blüten mehr, aber bis vor ein paar Wochen hatte sie noch eine schöne violettrote Farbe.“ Von den 107 Sorten, die im Rosengarten zu sehen sind, wurden bei der Abstimmung laut Bauknecht nur elf Arten nicht benannt. Auch er nannte bei der Verkündung der Sieger seinen persönlichen Favoriten: „Die Rose Westzeit – sie leuchtet in einem schönen orangenen Ton, und es ist einfach eine fantastische Sorte.“

Rose Amadeus

Um die Pflege des Rosengartens kümmert sich über das ganze Jahr circa 50 freiwillige Helfer. „Der harte Kern, der sich immer freitags um 14 Uhr trifft, besteht aus zwölf bis 15 Freiwilligen“, sagt Bauknecht, der die Arbeitszeit im ganzen Jahr auf circa 350 bis 400 Stunden schätzt. Die Arbeit lohne sich jedoch, da die positiven Rückmeldungen die Blumenfreunde bestätigten.

„Der Rosengarten hier in der Grabenallee hat auf die Bürger eine beruhigende Wirkung. Die Menschen kommen runter und können entspannen. Erst kürzlich war außerdem ein Brautpaar hier, dass ein Fotoshooting gemacht hat. Ich habe den Eindruck, das der Wettbewerb auch einen gewissen Hype ausgelöst hat“, sagte Anita Rost von der Bürgergemeinschaft Stadtmitte, die sich an der Organisation beteiligte.

Text: Sophia Körber
Quelle Baden-Online: www.bo.de

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